Die Kettensäge ist heute für uns nicht mehr wegzudenken. Als Hobbygerät oder als Arbeitswerkzeug. Aber irgendwann muss ja mal einer auf die Idee gekommen sein. Wieder erwarten war es kein Waldarbeiter der das Prinzip Kettensäge erfunden hat. Wir verraten mal so viel: es war ein Arzt.

Bis die Kettensähe, wie wir sie heute kennen entwicklet war, war es ein langer Weg. Doch das Prinzip einer Sägekette, die um eine Schiene läuft wurde bereits im Jahr 1830 von einem Arzt entwicklet.

Bernhard Heine erblickte im Jahr 1800 im Schwarzwald das Licht der Welt. 30 Jahre darauf vermachte er der Medizin eine bahnbrechende Erfindung: Die Knochensäge, quasi eine mini handbertiebene Kettensäge. Aber von Prinzip her schon sehr ähnlich.

Die Geschichte

Heine nannte seine Errungenschaft Osteotom. Sechs Jahre darauf schrieb er eine wissenschaftliche Abhandlung über den Einsatz des neuen medizinischen Instruments. Die damalige Marketingstrategie sah so aus, dass er die Gerätschaft persönlich bei Ärzten in Deutschland, Frankreich und Russland vorstellte. Daraufhin wollte ihn der russische Zar Nikolaus fest an die kaiserliche Erziehungsanstalt binden, doch Heine lehnte ab.

Bernhard Heines Erfolgsgeschichte von seiner Geburt bis zur Erfindung der Knochensäge gleicht einem Märchen. Denn er bildete sich an der Julius-Maximilian-Universität in Würzburg weiter, ohne im Besitz des Aufnahmescheins gewesen zu sein. Die Ausbildung zum Orthopädiemechaniker bei seinem Onkel war die Triebfeder für seine weitere Forschungsreise. Doch auch durchs Verreisen bildete sich Heine weiter, um dann selbst die Leitung eines Fachbereiches am Karolinen-Institut zu übernehmen. Das Resultat konnte sich mit der Knochensäge mehr als sehen lassen. Zahlreiche Ehrungen und Würdigungen wurden Heine dafür zuteil. Die Ehrenprofessur für den Mediziner ohne Abschlussexamen war wohl die bedeutendste. Selbst das Ausland ehrte den 1846 verstorbenen Heine zahlreich.

Quelle: Wikipedia